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Ausflug nach Wackershofen und ins Würth Museum 2

Ländliche Geschichte und exzellente Kunst

IMG 1415 AUTOR Manfred Schaeffler Eine regionale Erfolgsgeschichte Das Schwäbisch Hällische SchweinDer diesjährige Jahresausflug des Fördervereins am Samstag, den 7. September führt zu zwei attraktiven Zielen: Zum Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen, dem größten Freilandmuseum Baden-Württembergs und dem Würth-Museum 2 in Künzelsau mit Werken der klassischen Moderne und einem exquisiten Skulpturengarten.

Das 1983 eröffnete Museum erzählt mittlerweile mit über 70 Gebäuden auf einem weitläufigen Gelände die bäuerliche Geschichte im Württembergischen Franken. Neben stattlichen Bauernhöfen und Tagelöhnerhäuschen verfügt das Museum unter anderem über einen eigenen Bahnhof, eine Mühle, dem nach einem Brand wiederaufgebauten Gasthof „Zum Ochsen“ mit regionaler Küche und einer Sommerwirtschaft mit Vesper und einem Museumslädle. Auf dem Dorfteich, in den Ställen und auf der Weide beleben historische Tierrassen das Museum. Neben Ziegen und Schafen, Hühnern, Gänsen und Enten, Hasen und Tauben erinnert etwa das Limpurger Rind an die Zeiten, als das Vieh als „Boeuf de Hohenlohe“ bis nach Paris getrieben und am Hof von Versailles als Spezialität aufgetischt wurde. Die Schwäbisch-Hällischen Schweine neben dem Eingang zeugen von der Hartnäckigkeit des Rudolf Bühler, dem Gründer der Schwäbisch-Hällischen Erzeugergemeinschaft, und von der Erfolgsgeschichte der Hohenloher Bauern.             

IMG 1326 AUTOR Manfred Schaeffler In der Scheune sind vor allem Ausstellungen zu sehenIMG 5730 AUTOR Manfred Schaeffler Tagelöhnerhaus in WackershofenMit der jüngsten Gebäudegruppe 20. Jahrhundert rückt das Museum näher an die heutige Zeit heran. Den Anfang machte ein 50er Jahre Fertighaus aus der Stuttgarter Gegend. Eine Wohnbaracke aus Gschlachtenbrezingen erzählt die Geschichte der Bessarabiendeutschen, die einst in Regionen der heutigen Ukraine und der Republik Moldau auswanderten, unter Stalin umgesiedelt wurden und schließlich vor der Roten Armee fliehen mussten.  

 

 

IMG 1343 AUTOR Manfred Schaeffler Der Gasthof zum Ochsen wurde nach einem Brand wieder aufgebauIMG 1381 AUTOR Manfred Schaeffler Die Häuser sind innen reichhaltig ausgestattetDie Gebäudegruppe 20. Jahrhundert komplettiert ein Straßenwärterhäuschen. Dorthin führt folgerichtig ein Verbindungsweg, der die Entwicklung des Straßenbaus dokumentiert: vom Erdweg, der Chausseestraße, der Tränkedecke bis hin zur heute noch gebräuchlichen Asphaltdecke.  

Interessant für die Mitglieder des Fördervereins dürfte auch der dortige Spielpatz sein, nachdem eine derartige Anlage der jetzige große Förderschwerpunkt in Beuren ist. 

 

 

IMG 0709 AUTOR Manfred Schaeffler Die Nana weist schon von Weitem auf das Würth Museum hinIMG 0696 AUTOR Manfred Schaeffler Das Würth Museum 2 wurde von Chipperfield erbautVon Wackershofen sind es nur wenige Kilometer hinüber nach Künzelsau-Gaisbach. Dort ist der Firmensitz des Würth´schen Weltkonzerns, dort auf der Anhöhe hat Reinhold Würth auch sein jüngstes „Würth Museum 2“ erstellt, ein luftiger Gebäudekomplex auf der Anhöhe, gebaut von dem Berliner Stararchitekten David Chipperfield. Schon von weitem sieht man die blaue „Nana“ von Niki de Saint Phalle über die Wiese tanzen. Sie ist eines von 55 Objekten in dem hochkarätigen Skulpturengarten. Und erst innen: Picasso, Liebermann, Kiefer, Münter, Beckmann, Nolde – die gesamte Künstlerprominenz des 20. Jahrhunderts ist hier versammelt. Die über 20 000 Werke seiner Privatsammlung präsentiert Reinhold Würth in wechselnden Ausstellungen in seinen Museen – ohne dafür Eintritt zu verlangen.

Der diesjährige Ausflug, den Vorstandsmitglied Jürgen Henzler gerade organisiert, verspricht viele Einblicke in die Hohenloher Vergangenheit und Gegenwart.

 

Text: Felicitas Wehnert; Fotos: Manfred Schäffler 

 

Weitere Informationen zum genauen Ablauf und den Kosten sowie ein Anmeldeformular werden in Kürze an die Mitglieder verschickt. Bitte bis dahin noch ein wenig Geduld.

 


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