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Den Untergrund im Blick

Geopark-Fest im Freilichtmuseum

DSC01329 lAUTOR NABU Felicitas WehnertGut gerüstet für die Unterwelt: Höhlenforscher in voller MonturHunDSC01345 AUTOR Felicitas WehnertMal Ausprobieren - der Kletterparcours der Höhlenrettungderte von Besuchern lockte Mitte Juni der Untergrund der Schwäbischen Alb nach Beuren. Das seit 2017 jährlich stattfindende Fest des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb wurde zum ersten Mal vom Freilichtmuseum ausgerichtet. Über 20 Akteure boten in den Herbstwiesen facettenreiche Einblicke in die Erdgeschichte.

Als eines der größten Karstgebiete Europas ist die Schwäbische Alb einzigartig und gleichzeitig ein aufschlussreiches Fenster in die Vergangenheit. Deshalb wurde sie auch als Biosphärengebiet, Geopark und den Welterbestätten mit der Eiszeitkunst gleich dreimal von der UNESCO ausgezeichnet. Seit 2015 ist die Schwäbische Alb Mitglied des „International Geoscience and Geoparks Programme“ mit derzeit 213 Geoparks in 48 Ländern. Regelmäßige internationale Workshops befassen sich mit Klimawandel, Gefahren, die von und gegen die Natur ausgehen, der Energiewende und den Umgang mit Ressourcen. Aber auch Fragen des Tourismus, der Besucherlenkung, aber auch des Bewohnerschwunds in manchen ländlichen Gebieten sind Themen.

Beim Geopark-Fest ging es aber vor allem darum, Themen, die mit der Geologie zusammenhängen, sinnlich und spielerisch zu erkunden. Dabei hat das Freilichtmuseum bereits im Regelbetrieb einiges zu bieten. Der Bodenlehrpfad rund um das Museum gibt Einblicke in den Untergrund. Beim Ofen unterhalb des Schafstalls demonstrierte das Team Klass und Oswald wie früher Kalksteine erhitzt und nach dem Ablöschen als Branntkalk beim Bau verwendet wurden. Die Hüle beim Weberhaus aus Laichingen erinnert an den Wassermangel auf der Alb. Viele Dörfer fingen einst auf der wasserundurchlässigen Schicht erloschener Vulkankegel das Regenwasser auf. Wie wertvoll das Wasser und wie mühsam die Versorgung von Haus und Hof damit war konnten die Kinder mit Eimern und Tragejoch nachvollziehen.

DSC01336 AUTOR Felicitas WehnertSteinreich - die Schwäbische Alb liefert viele Baustoffe DSC01332 AUTOR Felicitas WehnertDie Gemeinde Sonnenbühl wirbt mit Nebel- und Bärenhöhle

Ein Highlight bei den Kindern war auch die Kletterstation der Höhlenrettung sowie das Geo-Quiz und Fledermaus-Basteln des Landesverbandes für Höhlen- und Karstforschung. Großen Andrang gab es aber auch bei den vielen anderen Ständen, die über Insekten, über Bergwerke und Steinbrüche und anderes Bodenständiges informierten.

Text und Fotos: Felicitas Wehnert 


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