Anschubfinanzierung für eine

museumspädagogische Fachkraft

 
Von Anfang an war es Konsens bei allen Verantwortlichen, dass eine sinnvolle pädagogische Arbeit im Freilichtmuseum Beuren ohne eine entsprechend ausgebildete Fachkraft nicht realisierbar sein würde. Der Landkreis Esslingen als Museumsträger sah sich allerdings zunächst nicht in der Lage, eine Personalstelle für die Museumspädagogik zu finanzieren. Um die erfolgreich anlaufende Arbeit mit Kindern, insbesondere mit Schulklassen, auf ein stabiles Fundament zu stellen, beschloss daher der Vorstand des Fördervereins, den Einstieg in die Beschäftigung einer Fachkraft mitzufinanzieren. 

Kindermusikfest im Freilichtmuseum 2013

In den Jahren 1998 und 1999 beteiligte sich der Förderverein dann an den Personalkosten für eine befristete Stelle mit insgesamt rund 20.000 €. Die befristete Anstellung einer jungen Fachkraft erwies sich rasch als wirklicher Glücksgriff. Die nun ermöglichten vielfältigen Aktivitäten und museumspädagogischen Angebote fanden solch großen Anklang, dass der Landkreis Esslingen ab dem Museumsjahr 2000 eine Planstelle für Museumspädagogik in den Kreisetat aufnahm und dadurch den Förderverein aus der Rolle eines Mitfinanziers entließ.

Zwischenzeitlich beschäftigt das Museum für die Durchführung der museumspädagogischen Aktionen mehrere Saisonkräfte; die Anleitung und konzeptionelle Erarbeitung neuer Angebote liegt in Händen einer hauptamtlichen Kraft.

Die Mitfinanzierung einer museumspädagogischen Fachkraft durch den Förderverein darf geradezu als klassisches Beispiel für das Selbstverständnis des Fördervereins gelten, der Initiativen anstößt und unterstützt, ohne zugleich ein langfristiges Engagement einzugehen und damit Aufgaben des Museumsträgers zu übernehmen.

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