Touristikmesse CMT 2019, wir waren wieder dabei.

 

Zu Besuch am Stand des Freilichtmuseums waren unsere beiden Klöpplerinnen, Rode Wolfer und Anni Haspel. Die beiden Frauen, die meist auch beim Museumsfest aktiv sind, waren an diesem Tag am Stand der Arbeitsgemeinschaft „7 im Süden“ an einem „unserer“ Tage im Einsatz und präsentierten ihre traditionelle Handwerkskunst. Der Stand „7 im Süden“ wird abwechselnd von den 7 Freilichtmuseen in Baden-Württemberg betreut.

Wie schon lange bewährt, unterstützten Mitglieder des Fördervereins die Standbesetzung des Museumsteams beim Messeauftritt des Freilichtmuseums Beuren auf der Touristikmesse CMT, die vom 12. – 20. Januar auf dem Messegelände Stuttgart stattfand.

Mit 260 000 erreichte der diesjährige Besucheransturm knapp die Rekordzahl vom letzten Jahr. Die an den Wochenenden um eine Stunde auf 9:00 Uhr vorgezogenen Öffnungszeiten brachten mindestens am Samstag auch die Besucher eine Stunde eher in die Messehalle 6. Das Freilichtmuseum Beuren, wie auch unsere unmittelbaren Standnachbarn, die Panorama-Therme Beuren, der Landkreis Esslingen, die Stadt Neuffen und das Biospährengebiet Schwäbische Alb gehören zum Standbereich des Schwäbischen Albtourismus. Mit dem leuchtend grünen Teppichboden und den grünen Countern ein echter Hingucker in unserer  Halle.  Die sogenannten Anschließer in diesem Bereich sind touristische Einrichtungen und Kommunen aus dem Gebiet von Ellwangen bis Tuttlingen. Mit der Zeit kennt man einige Kolleginnen und Kollegen der umliegenden Stände und nach den Jahren ist es fast wie ein jährliches Familientreffen.

Einige Mitglieder des Fördervereins waren zu Gast. Mit Hilfe unserer Himbeerbonbons konnten wir auch viele neue Besucher an unseren Stand locken und den frisch erschienenen Veranstaltungskalender verteilen. Gefragt wurde nach Sonderveranstaltungen und Führungen, unsere neuen Werbekarten sind dafür sehr gut geeignet. Mit den Stangenbohnen der „alten Sorte“ Neckarkönigin hatten wir für die Gartenbesitzer ein gutes Geschenk und konnten sie damit auf das Erlebnis. Genuss. Zentrum einstimmen.

Für den Förderverein am Stand waren aktiv: Hans Weil, Jürgen Henzler, Wolfgang Wiedenmann, Wolfgang Weiß, Rudolf Gregor und Hubert Renz, neu in unserer Runde war Peter Stitzelberger-Jakob, dem sein Einsatz am Messestand sehr gut gefallen hat. Im Team der Museumsverwaltung war erstmals Sandra Rehm mit dabei, auch ihr hat der Messetag sehr viel Freude gemacht und Elke Doster hat unseren Einsatz auf der CMT wieder hervorragend vorbereitet.

Mit Becka Beck, der Bergbrauerei und Widmann’s Löwen hatten die Organisatoren des Schwäbischem Albtourismus wieder ein Cateringangebot von hohem Niveau im Einsatz, das wechselnde Tagesmenü war hervorragend und zum nachmittäglichen Kaffee kann ich die Flachswickel vom Becka Beck sehr empfehlen.


Text und Fotos: Hubert Renz, Förderverein

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Saisonabschluss in der Beurener Kelter

Beim diesjährigen Dankeschönabend am 21. November 2016 in der Beurener Kelter brachte Landrat Heinz Einiger  seine Wertschätzung fürs Ehrenamt zum Ausdruck. Der festlich geschmückte Saal der Kelter war dicht bestuhlt, um all den zahlreich gekommenen Ehrenamtlichen einen Platz zu bieten. In seiner Begrüßung sparte der Landrat nicht mit Lob und Dank für das umfangreiche ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Fördervereins in den einzelnen Teams. Der Förderverein ist gut aufgestellt mit aktiven  Mitgliedern, die im Textildepot, im Backteam, im Handarbeitskreis, im Kuvertier-oder  Infoteam organisiert sind.

Wiederum haben deutlich über 70.000 Besucher den Weg nach Beuren ins Museum gefunden und einmal mehr hat in dankenswerter Weise die Kreissparkasse Esslingen Nürtingen dadurch dem Förderverein finanzielle Möglichkeiten eröffnet, um das Museum zu unterstützen. Der Landrat wertete dies als Bekenntnis zum Freilichtmuseum in Beuren und als Beweis dafür, dass man mit dem Aufbau von Haus Öschelbronn und der Errichtung eines neuen Eingangsgebäudes wichtige und richtige Investitionen getätigt habe. Das Museum ist durch seine idyllische Lage im Bioshärengebiebt ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt in der Region.

Zum ersten Mal richtete Hans Weil, der ehemalige Köngener Bürgermeister und neue Vorsitzendes des Fördervereins, das Wort an die ehrenamtlich aktiven Mitglieder. Seit jeher fühlt er sich dem Museum am Standort Beuren verbunden. Den Erfolg des Museums führt er auf die Heimatverbundenheit und die Sehnsucht der Menschen nach Bleibendem in einer sich rasant verändernden Welt zurück. Mit der neugestalteten Homepage und dem Email-Newsletter „Post von Helene“, möchte er die aktiven und passiven Mitglieder noch aktueller und zielgerichteter informieren.  Ein besonderer Dank ging in diesem Zusammenhang an Vorstandsmitglied Hubert Renz, der die Homepage pflegt und für die Aktualität der Beiträge Sorge trägt.

Nach den beiden Grußworten stand zunächst das leibliche Wohl auf dem Programm. Zu Kartoffelsalat und Maultaschen gab es Klänge der schwäbischen Gruppe „Spundlochmusik“.  Unter dem Titel „Mit Engagement zum Erfolg“ präsentierte die Museumsleiterin Steffi Cornelius anschließend einen Rückblick auf die Saison 2016 und einen Ausblick auf einige im Jahr 2017 geplante Aktivitäten. Es wurde deutlich, wie umfangreich und vielfältig das Freilichtmuseum sich bei über 100 Veranstaltungen im Jahr darstellt.  Mit einer eigenen Museums App, WLAN im Eingangsbereich, dem neugestalteten Infosystem und der Überarbeitung des Audioguides konnte sie aufzeigen, dass das Museum zeitgemäße Formen zur Vermittlung der Museumsinhalte parat hält. Die Ausstellung „Typisch schwäbisch“ beschrieb sie als wichtigen Beitrag zum Erhalt des schwäbischen Dialekts. Vergangenes bleibt so lebendig und begreifbar. Überhaupt ist das Museum auf der Höhe der Zeit, was bspw. der neue Weg zwischen Albdorf und Neckarland und die damit verbundene Barrierefreiheit zeigen. Neu und wegweisend ist auch Familienferienprogramm mit 40 zusätzlichen Veranstaltungen, die auch unter Mithilfe der Ehrenamtlichen realisiert werden konnten. Künftig findet das Oldtimertreffen nur noch alle zwei Jahre statt. Dafür wird derzeit intensiv an einem neuen Schwerpunkt des Museums gearbeitet: Der Ausbau zum „Genuss- und Erlebniszentrum für alte Sorten“ wurde bei mehreren Veranstaltungen, an denen auch Mitglieder des Vorstand des Fördervereins teilnahmen, diskutiert und konkretisiert.

An zahlreichen Stellen ist es mit Hilfe des Fördervereins gelungen das Museum noch attraktiver und vielfältiger zu machen. So konnte der Förderverein zum Beispiel durch eine Spende der Familie Schüle eine Erlebnisbrücke auf dem Naturspielplatz aufbauen lassen und ein neuer Baum auf dem Gelände der Gartenwirtschaft gepflanzt werden. Ebenso wird das alte Schreinerhandwerk einmal im Monat wiederbelebt. Am 21. Museumfest waren über 100ehrenamtliche Fördervereinsmitglieder im Einsatz, mit einer Gruppe von Volunteers hatte Vorstandsmitglied Inge Hafner diesmal ein Glücksmomente-Programm zusammengestellt, das sich großer Beliebtheit erfreute.

Mit einem Ausblick auf die neue Saison, die am 1. April 2017 beginnt, schloss Frau Cornelius ihren Bericht ab. Es wird wiederum ein Jahr mit vielen Aktionen geben. Darunter ein neues museumspädagogische Programm „Kühe machen Mühe“, eine Ausstellung zur Förderung der Landwirtschaft unter König Wilhelm I. und ein Aktionswochenende zum Thema „Faszination Handwerk“ im September 2017.

Alle Reden und Berichte würdigten das ehrenamtliche Engagement der Fördervereinsmitglieder ausdrücklich. Beim anschließenden gemütlichen Miteinander wurde bei den Klängen der Spundlochmusiker mit Sicherheit noch der eine oder andere persönliche Eindruck aus der vergangenen Museumssaison ausgetauscht.

 

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