Führung im Köngener Schloss

 

Im Juli 2016 hatten Mitglieder des Fördervereins Gelegenheit, an einer Führung mit Hans Weil, Vorsitzender des Fördervereins Freilichtmuseum Beuren, und Detlef Rothfuß, Geschichts- und Altertumsverein Köngen, teilzunehmen und das Köngener Schloss, das nicht nur Orts- sondern auch Landesgeschichte geschrieben hat, genauer zu erkunden.

Das Köngener Schloss wurde erstmals im Jahre 1398 urkundlich erwähnt. Hans Thumb von Neuburg, einem Rittergeschlecht aus Chur in der Schweiz angehörend, erbaute es. Verheiratet war er mit Anna von Aichelberg, die in Köngen Besitztümer hatte.Ursprünglich war das Schloss ein dreiflügeliges Gebäude mit Verbindungsbau und als Wasserschloss angelegt, mit zwei Zugbrücken als Zugang.  Es bestand aus dem vorderen und dem hinteren Schloss, das zeitweilig zwei unterschiedlich Besitzer aus dem Rittergeschlecht bewohnten. Glanzlicht ist der aus dem Jahre 1596 bestehende Rittersaal, in dem römische und deutsche Kaiser dargestellt sind.

Über zwei Jahrhunderte war das Köngener Schloss auch im Privatbesitz des Hauses Württemberg. Von dort kaufte es 1825 der damalige Minister Dr. Jakob Friedrich Weisshaar und lies es in einen herrschaftliches Landhaus umbauen. Der Wassergraben wurde eingeebnet und das vordere Schloss abgebrochen. Nach sechs erfolglosen Rettungsversuchen kaufte  die Gemeinde Köngen das Schloss im Jahre 1990 und lies es mit hohem Aufwand renovieren.
Der Rittersaal, die Schlosskapelle und der Gewölbekeller stehen heute der Öffentlichkeit zur Verfügung. Rund 800 m² sind an eine Unternehmungsberatung langfristig vermietet.
Nach kritischer Begleitung der Sanierung durch die Öffentlichkeit erfreut sich das Schloss heute großer Beliebtheit. Die der Öffentlichkeit zugänglichen Räume sind oft mehr als zwei Jahre im Voraus ausgebucht.

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  Übersicht: Aktuelle Informationen
 

 

Am…     führte unser neuer Vorsitzender Hans Weil gemeinsam mit dem Mitglied des Köngener Geschichts- u. Kulturverein, Detlef Rothfuss, rd. 25 interessierte Mitglieder unseres Fördervereins durch das Köngener Schloss, das nicht nur Orts-, sondern auch Landesgeschichte geschrieben hat.
Das Köngener Schloss wurde erstmals im Jahre 1398 urkundlich erwähnt. Hans Thumb von Neuburg, einem Rittergeschlecht aus Chur in der Schweiz angehörend, erbaute es. Verheiratet war er mit Anna von Aichelberg, die in Köngen Besitztümer hatte.
Das Köngener Schloss war ursprünglich ein dreiflügeliges Gebäude mit Verbindungsbau und war  und als Wasserschloss angelegt, mit zwei Zugbrücken als Zugang.  Es bestand aus dem vorderen und dem hinteren Schloss, das zeitweilig zwei unterschiedlich Besitzer aus dem Rittergeschlecht bewohnten.
Glanzlicht ist der aus dem Jahre 1596 bestehende Rittersaal, in dem römische und deutsche Kaiser dargestellt sind.
Über zwei Jahrhunderte war das Köngener Schloss auch im Privatbesitz des Hauses Württemberg. Von dort kaufte es 1825 der damalige Minister Dr. Jakob Friedrich Weisshaar und lies es in einen herrschaftliches  Landhaus umbauen.  Der Wassergraben wurde eingeebnet und das vordere Schloss abgebrochen.
Nach sechs erfolglosen Rettungsversuchen kaufte  die Gemeinde Köngen das Schloss im Jahre 1990 und lies es mit hohem Aufwand renovieren.
Der Rittersaal, die Schlosskapelle und der Gewölbekeller stehen heute der Öffentlichkeit zur Verfügung. Rund 800 m² sind an eine Unternehmungsberatung langfristig vermietet.
Nach kritischer Begleitung der Sanierung durch die Öffentlichkeit erfreut sich das Schloss heute großer Beliebtheit. Die der Öffentlichkeit zugänglichen Räume sind oft mehr als zwei Jahre im Voraus ausgebucht.

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