Mitgliederversammlung 2018

 

 

Solide Finanzen, Mitgliederzahl gestiegen

Der Förderverein des Freilichtmuseums Beuren steht gut da. Die Mitgliederzahl steigt kontinuierlich und die finanzielle Situation macht die großzügige Unterstützung wegweisender Projekte beim Ausbau des Museums zum Erlebnis- und Genusszentrums für alte Sorten und Lebensmittel möglich. Ausgehend von diesem Fazit war es ein Leichtes für die Kassenprüfer Eberhard Lauer und Günther Kälberer die Entlastung des Vorstands bei der Mitgliederversammlung am 10. April 2018 vorzuschlagen. Die Zustimmung erfolgte einstimmig. Dies war zugleich die letzte Amtshandlung des bisherigen Schatzmeisters Markus Deutscher, der in den vergangenen vier Jahren die Geschicke des Vereins im Vorstand zusammen mit dem Vorsitzenden Hans Weil und Steffi Cornelius, Leiterin des Freilichtmuseums und stellvertretenden Vorsitzenden, gelenkt hatte.

Heiko Kaiser zum neuen Schatzmeister gewählt

v. l. n .r: Markus Deutscher, Hans Weil, Heiko KaiserHans Weil dankte Markus Deutscher für sein tolles Engagement als Schatzmeister mit großem Sachverstand, der stets im Interesse des Fördervereins, das Vereinsvermögen mit sicherer Hand verwaltet und vermehrt hat. Auf Deutscher folgt ebenfalls ein im Landkreis Esslingen nicht Unbekannter aus dem Haus der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. Heiko Kaiser, seines Zeichens Regionaldirektor bei der Kreissparkasse Nürtingen freut sich auf die neue Aufgabe. Er präsentierte sich als Vereinsmensch, der sich mit dem Freilichtmuseum und seinen Aufgaben gerne identifiziert. Hans Weil begrüßte das neue Vorstandsmitglied im insgesamt neunköpfigen Vorstandsteam und brachte zum Ausdruck, dass das neue Mitglied sehr willkommen ist, um die gute Zusammenarbeit im Interesse des Museums fortzusetzen.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins war Dank der Moderation des Vorsitzenden Hans Weil kurzweilig und informativ. In seinem Rückblick ging er ausführlich auf das ehrenamtliche Engagement der rund 170 aktiven Mitglieder in den unterschiedlichen Teams ein. Frau Hafners Arbeit mit den Teams hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Teams in sich gestärkt werden konnten. Die aktiven Vereinsmitglieder stellen eine wichtige Bereicherung und Unterstützung des Museums dar. Ob an der CMT, im Lädlesteam, im Back- oder Kuvertierteam, bei der Unterstützung von museumspädagogsichen Aktionen, im Handarbeitskreis oder der Prospektverteilung und beim Gewinnen neuer Mitglieder – alle bringen sich nachhaltig ein. Belegt wird dies durch Bilder, die Hubert Renz zusammengetragen hat. Besonders erfreulich ist auch, dass die Mitgliederzahl erneut gewachsen ist. Aktuell werden 923 Mitgliedschaften gezählt.

Förderverein unterwegs

Der gute Zusammenhalt im Förderverein beruht neben dem gemeinsamen „Schaffen“ auch auf den gemeinsamen Aktionen: der zweitägige Ausflug nach Salzburg, Führungen und ein Konzert im Köngener Schloss waren beliebte Treffpunkte der Mitglieder. Auch im kommenden Jahr wird es einen Ausflug geben. In bewährter Weise hat der Schriftführer Jürgen Detloff schon Vorarbeit geleistet und die bisherigen Planungen der Studienfahrt nach Oberschönenfeld zum Schwäbischen Volkskundemuseum vorgestellt. Hans Weil ging in seinem Bericht auch auf die Vorstandsarbeit und die Schwerpunkte der Vorstandsmitglieder ein. Erfreulicher Weise waren alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder bereit ihre Arbeit fortzuführen. Die Wiederwahl erfolgte allenthalben einstimmig. Besonders hervorzuheben ist die Bereitschaft von Jürgen Detloff weiterhin als Schriftführer tätig zu sein. Vor kurzem hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert, dazu gratulierte ihm Hans Weil noch nachträglich in versammelter Runde. Auch die stellvertretende Fördervereinsvorsitzende und Museumsleitern Steffi Cornelius ergriff noch das Wort und informierte über die aktuell geplanten Aktivitäten im noch jungen Museumsjahr. Höhepunkte werden mit Sicherheit wieder die Schäfertage, das Oldtimertreffen, der Markt der Arche des Geschmacks und natürlich das Museumsfest sein. Im Juni startet die Ausstellung „Anders. Anders? Ausgrenzung und Integration auf dem Land“.

Ein neues Maskottchen für das Freilichtmuseum

Neu ist auch eine Postkartenserie, die im Laden käuflich erworben werden kann und ein Schäfchen als Maskottchen, das ebenfalls auf Käufer wartet. Mit Begeisterung erwähnte Frau Cornelius auch das Buch „Unsere Gartenschätze“ von Felicitas Wehnert. Kürzlich waren 100 Besucher im Hopfensaal bei der Vorstellung des Buchs gewesen.

Mit Bildern vom Museum und dem Vereinsleben von Hubert Renz und Jürgen Henzler wurde die Mitgliederversammlung im Weiteren noch aufgelockert. Der Film von Manfred Schäffler zur Translozierung des Gartensaals von Geislingen nach Beuren machte deutlich, dass dieses Gebäude in den letzten Monaten mit viel Aufwand abgebaut und in eine Restaurierungswerkstatt gebracht wurde. Nach einer Renovierungsphase wird es dann 2019 im Freilichtmuseum in Beuren wieder im Zustand der Fünfziger Jahre aufgebaut. Der Gartensaal wird als ehemaliger Festsaal künftig das Zentrum des Museumsschwerpunkts „Erlebnis- und Genusszentrum für alte Sorten und Lebensmittel“ bilden.

Das Protokoll und die Präsentation der Mitgliederversammlung finden Sie im Mitgliederbreich dieser Homepage.

Text und Fotos: Jürgen Henzler, Förderverein

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Saisonabschluss in der Beurener Kelter

Beim diesjährigen Dankeschönabend am 21. November 2016 in der Beurener Kelter brachte Landrat Heinz Einiger  seine Wertschätzung fürs Ehrenamt zum Ausdruck. Der festlich geschmückte Saal der Kelter war dicht bestuhlt, um all den zahlreich gekommenen Ehrenamtlichen einen Platz zu bieten. In seiner Begrüßung sparte der Landrat nicht mit Lob und Dank für das umfangreiche ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Fördervereins in den einzelnen Teams. Der Förderverein ist gut aufgestellt mit aktiven  Mitgliedern, die im Textildepot, im Backteam, im Handarbeitskreis, im Kuvertier-oder  Infoteam organisiert sind.

Wiederum haben deutlich über 70.000 Besucher den Weg nach Beuren ins Museum gefunden und einmal mehr hat in dankenswerter Weise die Kreissparkasse Esslingen Nürtingen dadurch dem Förderverein finanzielle Möglichkeiten eröffnet, um das Museum zu unterstützen. Der Landrat wertete dies als Bekenntnis zum Freilichtmuseum in Beuren und als Beweis dafür, dass man mit dem Aufbau von Haus Öschelbronn und der Errichtung eines neuen Eingangsgebäudes wichtige und richtige Investitionen getätigt habe. Das Museum ist durch seine idyllische Lage im Bioshärengebiebt ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt in der Region.

Zum ersten Mal richtete Hans Weil, der ehemalige Köngener Bürgermeister und neue Vorsitzendes des Fördervereins, das Wort an die ehrenamtlich aktiven Mitglieder. Seit jeher fühlt er sich dem Museum am Standort Beuren verbunden. Den Erfolg des Museums führt er auf die Heimatverbundenheit und die Sehnsucht der Menschen nach Bleibendem in einer sich rasant verändernden Welt zurück. Mit der neugestalteten Homepage und dem Email-Newsletter „Post von Helene“, möchte er die aktiven und passiven Mitglieder noch aktueller und zielgerichteter informieren.  Ein besonderer Dank ging in diesem Zusammenhang an Vorstandsmitglied Hubert Renz, der die Homepage pflegt und für die Aktualität der Beiträge Sorge trägt.

Nach den beiden Grußworten stand zunächst das leibliche Wohl auf dem Programm. Zu Kartoffelsalat und Maultaschen gab es Klänge der schwäbischen Gruppe „Spundlochmusik“.  Unter dem Titel „Mit Engagement zum Erfolg“ präsentierte die Museumsleiterin Steffi Cornelius anschließend einen Rückblick auf die Saison 2016 und einen Ausblick auf einige im Jahr 2017 geplante Aktivitäten. Es wurde deutlich, wie umfangreich und vielfältig das Freilichtmuseum sich bei über 100 Veranstaltungen im Jahr darstellt.  Mit einer eigenen Museums App, WLAN im Eingangsbereich, dem neugestalteten Infosystem und der Überarbeitung des Audioguides konnte sie aufzeigen, dass das Museum zeitgemäße Formen zur Vermittlung der Museumsinhalte parat hält. Die Ausstellung „Typisch schwäbisch“ beschrieb sie als wichtigen Beitrag zum Erhalt des schwäbischen Dialekts. Vergangenes bleibt so lebendig und begreifbar. Überhaupt ist das Museum auf der Höhe der Zeit, was bspw. der neue Weg zwischen Albdorf und Neckarland und die damit verbundene Barrierefreiheit zeigen. Neu und wegweisend ist auch Familienferienprogramm mit 40 zusätzlichen Veranstaltungen, die auch unter Mithilfe der Ehrenamtlichen realisiert werden konnten. Künftig findet das Oldtimertreffen nur noch alle zwei Jahre statt. Dafür wird derzeit intensiv an einem neuen Schwerpunkt des Museums gearbeitet: Der Ausbau zum „Genuss- und Erlebniszentrum für alte Sorten“ wurde bei mehreren Veranstaltungen, an denen auch Mitglieder des Vorstand des Fördervereins teilnahmen, diskutiert und konkretisiert.

An zahlreichen Stellen ist es mit Hilfe des Fördervereins gelungen das Museum noch attraktiver und vielfältiger zu machen. So konnte der Förderverein zum Beispiel durch eine Spende der Familie Schüle eine Erlebnisbrücke auf dem Naturspielplatz aufbauen lassen und ein neuer Baum auf dem Gelände der Gartenwirtschaft gepflanzt werden. Ebenso wird das alte Schreinerhandwerk einmal im Monat wiederbelebt. Am 21. Museumfest waren über 100ehrenamtliche Fördervereinsmitglieder im Einsatz, mit einer Gruppe von Volunteers hatte Vorstandsmitglied Inge Hafner diesmal ein Glücksmomente-Programm zusammengestellt, das sich großer Beliebtheit erfreute.

Mit einem Ausblick auf die neue Saison, die am 1. April 2017 beginnt, schloss Frau Cornelius ihren Bericht ab. Es wird wiederum ein Jahr mit vielen Aktionen geben. Darunter ein neues museumspädagogische Programm „Kühe machen Mühe“, eine Ausstellung zur Förderung der Landwirtschaft unter König Wilhelm I. und ein Aktionswochenende zum Thema „Faszination Handwerk“ im September 2017.

Alle Reden und Berichte würdigten das ehrenamtliche Engagement der Fördervereinsmitglieder ausdrücklich. Beim anschließenden gemütlichen Miteinander wurde bei den Klängen der Spundlochmusiker mit Sicherheit noch der eine oder andere persönliche Eindruck aus der vergangenen Museumssaison ausgetauscht.

 

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