Studienfahrt nach Salzburg 2017

 
„Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung!“ Das mussten die 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweitägigen Ausflugs nach Salzburg auch feststellen. Am 14. Oktober 2017 um 7 Uhr startete der Bus vor den Toren des noch im Tiefschlaf verhafteten Freilichtmuseums, um rund viereinhalb Stunden später auf dem Parkplatz des Freilichtmuseums Salzburgs anzukommen. Die Stimmung und das Wetter hätten besser nicht sein können. Gisela und Jürgen Detloff hatten in bewährter Weise alles bestens organisiert und detailliert vorbereitet. Das gute Wetter hatte unser Vorsitzender Hans Weil bestellt, was er in seiner Begrüßung im Bus gerne herausstellte.
Das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain, 10 Kilometer von Salzburg entfernt, begrüßte die mitgereisten Fördervereinsmitglieder mit einer einladend herbstlich gefärbten Landschaft und so war es fast ein Muss, das vorbestellte Mittagessen in der Museumsgaststätte "Salettl" im „Freien“ einzunehmen.  

In der anschließenden Führung wurde das Leben der vergangenen Jahrhunderte im Salzburger Land wieder lebendig. Die beiden Führerinnen verstanden es, mit Erzählungen und Berichten einen Einblick in den oft schicksalshaften Alltag der früheren Bewohner der Häuser zu geben. Dicht gedrängt saßen die Zuhörer im Schulhaus auf den alten Schulbänken, um zu erfahren, dass es nicht allen Kindern gelungen ist, während ihrer Schulzeit lesen und schreiben zu lernen.

Wie in diesen Zeiten üblich waren Mensch und Tier unter einem Dach vereint. Zu sehen gab es aber auch einen stattlichen „Dreiseithof“ mit getrennten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Das Leben der Knechte und Mägde, die Not der alten und kranken Menschen, die auf das Wohlwollen der Hofbesitzer angewiesen waren, machten deutlich, wie beschwerlich das Leben früher für einen Großteil der Menschen war. Das Museumsgelände mit seinen über 100 Gebäuden, spiegelt die verschiedenartigen Landschaften und Siedlungsformen der Gegend wieder. Zur leichteren Fortbewegung fährt eine Schmalspurbahn mit Diesellokomotive durch das Gelände. Wer noch aufnahmefähig und gut zu Fuß war, der konnte nach zwei Stunden Führung noch vieles entdecken, was vor Ort liebevoll zusammengetragen worden ist, um die Vergangenheit lebendig vermitteln zu können.
Pünktlich um 17:30 Uhr erwartete dann unser Busfahrer den Ausflugstrupp auf dem Museumsparkplatz und um 18 Uhr erreichten wir unser Hotel in Salzburg. Nach einem langen Tag und einem schmackhaften Abendessen zog es dann die meisten Gäste früh am Abend auf ihre Zimmer.
Der Sonntag brachte erneut Sonne pur und die auf dem Programm stehende Stadtbesichtigung in Salzburg versetzte die Mitgereisten erneut ins Staunen. Prunkvolle Gärten, schmucke Gassen und prächtige Kirchenbauten zogen uns in ihren Bann. Unverzichtbar war natürlich der Gang zu Mozarts Geburtshaus.

Letztlich war die Zeit zu kurz, um alles zu erkunden, was die im Mittelalter durch Salz zu Reichtum gekommene Stadt zu bieten hat. Und der eine oder die andere überlegten sich schon auf der Heimfahrt, dieser herrlichen Stadt nochmals einen Besuch abzustatten.

Gegen 16 Uhr startete dann die Heimreise, die dank zahlreichen Staus und hohem Verkehrsaufkommens noch bis weit in die Nacht andauerte. Wohlbehalten und reich an Eindrücken setzte unser Busfahrer alle wieder in Beuren ab. Herzlichen Dank unseren beiden Organisatoren für diese schönen Tage im Salzburg.

Text: Jürgen Henzler, Fotos: Jürgen Henzler, Hubert Renz, Förderverein

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